Dimensions
„Die frequenz dimension ermöglichen professionelles Monitoring auch unter akustisch anspruchsvollen Bedingungen. Die fokussierte Basswiedergabe macht sie ideal für Homestudios und Räume mit wenig akustischer Behandlung.“
“Die dimension vom frequenzgarten begleiten mich inzwischen täglich im Studio und meinem Homesetup. Als Produzent, Songwriter und Musiker schätze ich besonders ihre natürliche Wiedergabe, die klare Tiefenstaffelung und die präzise Abbildung. Transienten kommen sauber und unaufgeregt, ohne Härte. Sie lassen mich Musik nüchtern, aber musikalisch beurteilen. Und sie stellen mir die musikalische Bühne in einer wunderbaren Tiefe und Genauigkeit dar. Genau deshalb bin ich Fan dieser Boxen und führe sie in Berlin vor!”
“Im Tiefton absolut verlässlich, in der Räumlichkeit greifbar präzise und in der Ehrlichkeit unermüdlich. Fast schon zu gut zum Weiterempfehlen.”
“Ein Nahfeld System, das eine sehr überzeugende Räumlichkeit darstellt und sich gleichzeitig extrem direkt anfühlt. Die Lautsprecher bilden das ganze Frequenzspektrum ausgezeichnet und gnadenlos detailgetreu ab, ohne dabei anstrengend zu werden. Die dimensons sind sowohl als Werkzeug wie auch zum puren Musikgenuss fantastisch und weit über ihre Preisklasse hinaus konkurrenzlos.”
“Ich hatte nie das Gefühl, mich in die frequenz dimension einhören zu müssen, es war von Anfang an Vertrauen da in das, was ich hörte. Ich habe große Sicherheit beim Bearbeiten von Sound/ Frequenzen/ Effekten etc. Es macht einfach nur Spaß!”
“Der Name ist Programm: Die dimensions haben buchstäblich einen neuen Raum für mich aufgemacht. Als Produzent und Engineer bin ich auf unmittelbare Sound-Übersetzung meiner Ideen angewiesen und mit diesem Abhörsystem passiert das direkt.”
„Durch die beeindruckende Tiefenstaffelung und ihren sauberen Bass sind die dimensions für mich zu einer zuverlässigen Abhörreferenz geworden. Egal, in welchem Studio ich mit ihnen arbeite, ich kann darauf vertrauen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.“
“Die Entscheidungen zur Balance im Mix sind durch den unglaublich detailgetreuen Bass und die präzisen Mitten und Höhen wesentlich einfacher geworden. Die Genauigkeit der Transienten, die minimierte Nachhallzeit im Bass und die fantastische Tiefenstaffelung sind Augen öffnend. So kann ich Musik und Klang selbstsicher bearbeiten, beeinflussen und formen.”
Musik im Raum: das dimension System
Musikwiedergabe unterliegt in nahezu allen Räumen bestimmten akustischen Gegebenheiten, die den Klang in mehrfacher Hinsicht verfälschen. In den meisten Fällen schenken wir dieser Tatsache wenig Beachtung, weil wir die Akustik der Optik unterordnen. Wer mit dem Klang in seinem Hörraum dennoch unzufrieden ist, investiert oft Unsummen in akustische Maßnahmen und ist bereit, bestimmte Gesetze der Schallausbreitung sehr genau einzuhalten. Und trotzdem ergeben sich Klangeindrücke, die Anlass sind, weitere Unsummen in Kabel und Zubehör zu stecken, weil man sich von ihnen eine Klangverbesserung erhofft. Viele dieser Maßnahmen sind Psychoakustik und lösen das eigentliche Problem nicht.
An diesem Punkt setzt das dimension System an, ein Konzept, mit dem bereits viele Musikschaffende arbeiten – auch solche mit ungünstigen Räumen. Die Monitore sind auf das Nahfeld spezialisiert und präsentieren Instrumente und Klangbühne in einer Art, die neben Producern auch Hifi-Enthusiasten zu einer neuen Musikerfahrung bringt. Das liegt zunächst am Bassbereich von 25 bis 150 Hz, bei dem das Dipolprinzip zur Anwendung kommt. Statt des Schalldrucks wird hier die Schallschnelle genutzt. Im Nahfeld entsteht ein lineares Tieftonsignal mit reduziertem Nachschwingen des Raumes, was in einer ungewöhnlich sauberen Basswiedergabe resultiert. Der Bass bleibt im Nahbereich und gelangt durch gezielte Phasenauslöschungen nicht in andere Räume.
Für die Frequenzen über 150 Hz stehen verschiedene Abstrahlprinzipien zur Verfügung, die jeweils unterschiedliche Vorzüge aufweisen. Jeder Hersteller verfolgt hier seine eigene Philosophie. Beim dimension System kommt für die Mitten eine Fusion aus Kalotte und Konus zur Anwendung, bei den Höhen eine Kalotte, die bereits aus der Kii Three bekannt ist. Die Klangbühne wirkt auch bei geringen Lautstärken echt und besitzt eine frappierende Phantommitte. Durch eine Mischung aus aktiver und passiver Filterung und bewusst gewählter Platzierung auf der Schallwand wird eine klare Differenzierung der Instrumente in ihrer Raumbreite und Tiefe erreicht. Die Fähigkeiten des dimension Systems prädestinieren es besonders für die Arbeit am Gesamtbild der Produktion. Sowohl räumliche als auch dynamische und tonale Gestaltung gelingen mühelos, auch bei längeren Hörsessions.
Die Erstberatung zu den räumlichen Voraussetzungen ist kostenlos. Wir erarbeiten dabei gemeinsam ein Konzept zu akustischer Erwartung und optischer Gestaltung, um daraus ein Angebot zu entwerfen. Jedes System wird individuell gefertigt und beinhaltet Endstufen, dsp und Zubehör. Das Audiosignal kommt im bestmöglichen Fall von einer Quelle mit symmetrischen Ausgängen und einer Lautstärkeregelung.
fragen zum
dipol-bass
Wie funktioniert der Dipol-Bass im Studio?
Im Dipolbetrieb hat der Basslautsprecher auf der Rückseite der Membran kein Gehäuse, sondern strahlt (genauso wie auf der Vorderseite, jedoch mit 180 Grad Phasendrehung) kugelförmig in den Raum, sodass von oben betrachtet eine Acht entsteht. Der von vielen Lautsprecherentwicklern gefürchtete akustische Kurzschluss findet zwar an der Seite der Membran statt, aber nicht vor und hinter der Membran. Hier entsteht ein nicht besonders lautes, doch sehr sauberes Basssignal.
Der rückwärtige Schall, der scheinbar ohne Nutzen ist, hat eine wichtige Aufgabe: Hintere und vordere Kugel bedingen sich gegenseitig. Daraus wird auch ersichtlich, warum bei der Aufstellung Platz nach hinten vorhanden sein muss.
Warum haben Dipol-Bässe prinzipbedingte Vorteile gegenüber herkömmlichen Basslautsprechern?
Lautsprecher, die im Bassbereich als Dipol arbeiten, sind sogenannte Schnellewandler. Bassreflex- und Transmissionline-Boxen, geschlossene Boxen und Basshörner werden als Monopole bezeichnet und sind Druckwandler.
Sie erzeugen maximal viel Bass dort, wo der Schalldruck am höchsten ist – also an der Wand bzw. in den Ecken eines Raumes. Schnellewandler dagegen produzieren den optimalen Bass dort, wo die Schallschnelle am höchsten ist, also entfernt von der Wand, genau da, wo auch der Hörplatz ist. Das hat zur Folge, dass deutlich weniger Bassenergie in den Raum gebracht werden muss. Raummoden können zwar immer noch angeregt werden, aber in kleinerem Maß. Die Folge ist ein ansatzloser Bass im Nahbereich des Lautsprechers, der sofort wieder ausklingt.
Was ist im Studio beim Dipolbetrieb auch in Bezug auf die Schroederfrequenz zu beachten?
Die ohnehin nicht sehr hohe Lautstärke nimmt mit der Entfernung schneller ab als bei Druckwandlern und ist an den Wänden und Ecken bei fast null. Das hat zur Folge, dass Personen, die sich weiter weg im Raum befinden, nicht vom typischen Bass-Chaos erschlagen werden. Der Bass bleibt im Nahbereich und tritt nur sehr abgeschwächt in andere Räume.
Dadurch, dass im Studio nur unterhalb der Schroederfrequenz des entsprechenden Raumes mit einem Dipol gearbeitet werden sollte, treten Effekte wie eine künstliche Räumlichkeit durch gegenphasige Mittenabstrahlung (oberhalb der Schroederfrequenz gewinnt die Strahlenakustik an Bedeutung) nicht auf. Diese sind in manchen HiFi-Konzepten erwünscht, haben aber im Studio nichts zu suchen.
Wo sind der beste Hörplatz und die optimale Position der Lautsprecher?
Im Nahfeld entsteht beim Einsatz eines geeigneten Chassis durch die Schallschnelle ein sehr sauberer Bass. Hier wäre der Hörplatz nur 1 m entfernt und der Bass nahezu auf Ohrenhöhe. Je weiter man sich von den Basslautsprechern entfernt, desto mehr korrigierende Maßnahmen und mehr Membranfläche sind notwendig, um den Bass linear zu halten. Midfield-Konzepte gestalten sich deshalb entsprechend aufwendiger.
Die Position der Lautsprecher sollte von der dahinter liegenden Wand mindestens 50 bis 70 cm entfernt sein, um die rückwärtige Abstrahlung zu gewährleisten. Durch die phaseninvertierte Kugel auf der Rückseite wird nebenbei auch noch die bei Monopolen übliche Viertel-Wellen-Auslöschung durch den SBIR-Effekt verhindert. Die Basisbreite des Komplettlautsprechers korrespondiert wie üblich mit der Hördistanz, weil hier wieder die Gesetze der Strahlenakustik gelten. Raumsymmetrie ist, wie gewohnt, empfehlenswert.
Welche Nachteile gibt es im Vergleich zu Monopolen?
Der Wirkungsgrad liegt deutlich niedriger, was es notwendig macht, größere Membranflächen einzusetzen. Auch geraten die Bass-Chassis schneller an ihre mechanische Grenze, weil ihnen das dämpfende Luftpolster eines Gehäuses fehlt.
Es gibt nur sehr wenige Basslautsprecher, die für einen funktionierenden Dipolbetrieb geeignet sind. Entweder sind sie zu schwach vom Antrieb oder sie erzeugen unter 50 Hz zu wenig Lautstärke, wenn sie auf die Gehäuseunterstützung verzichten müssen. Ohne DSP-Korrektur gelingen überzeugende Dipolbasskonzepte nur selten. Aufgrund dieser Sonderstellung in der Lautsprecherentwicklung existieren keine echten Anreize für Herstellerfirmen. Erfahrungswerte für Dipole im Studio sind nur sehr begrenzt verfügbar.
Warum gibt es so gut wie keine Bass-Dipol-Konzepte im Studiobereich?
Man will im Studio immer Lautstärkereserven haben, um auch mal ans Limit zu gehen. Hier ist man mit üblichen Gehäuseformen auf der sicheren Seite. Die Probleme, die Monopole in nahezu allen Räumen aufwerfen, sind in der Studioumgebung minimiert, weil aufwendige akustische Behandlung, die auch den Bassbereich betrifft, hier zur Grundausstattung gehört.
Damit glauben die meisten Studiobetreiber, im Rahmen eines Standards zu arbeiten, zu dem auch die Studiomonitore der bekannten Markenhersteller gehören. Dass 90 Prozent aller Studios dennoch mit einer ungenauen Basswiedergabe kämpfen, wird stillschweigend als Vorgabe der Physik hingenommen. Der Grund mag in einem fast ideologischen Festhalten an dem Merksatz liegen, dass Lautsprecher ein Gehäuse brauchen, weil sonst ein akustischer Kurzschluss entsteht.
Wie könnte die Überlegenheit des Bass-Dipols im Studio bekannt werden?
Die Chancen, dass sich die Basswiedergabe in Studios merklich verbessert, sind relativ gering. Sowohl Herstellerfirmen als auch Anwender haben sich an jahrzehntealte Standards gewöhnt, die von einem sehr hohen Aufwand für sauberen Bass ausgehen. Fünfstellige Beträge für akustische Maßnahmen und kostspielige Basskorrekturen, die das Raumchaos mit Hilfe eines Arsenals von DSP-gesteuerten Subwoofern herausrechnen, bleiben das Maß der Dinge.
Die einfache Methode, den Raum erst gar nicht mit Bassenergie zu füllen, wird weiterhin bei kleinen Spezialisten bleiben, an die sich diejenigen Produzenten wenden, die offen sind, gewohnte Wege zu verlassen. Die acoustic solutions vom frequenzgarten in Augsburg sind mit ihrem „dimension“-System eine solche Adresse.